Ende Juni ist das »Höllenfeuer« da …
Wir schreiben das Jahr 20260727,1633 des Planeten Erde. Auf dem Kontinent namens Europa herrscht eine bisher nicht dagewesene Hitzewelle, die das Land Deutschland fest in seinen Klauen hat. 40°C und mehr wurden erreicht bzw. werden noch erwartet, später dann Gewitter, vermutlich mit Blitz und Donner.
In den Nächten herrschen tropische Temperaturen von über 20°C, eine Abkühlung des Körpers mit erholsamen Schlaf haben nur diejenigen, die bereits eine Klimaanlage ihr eigen nennen. Alle anderen versuchen es mit allerlei Hilfsmitteln und kleineren Tricks, wie Ventilatoren, die Luft ansaugen anstatt sie nur zu verquirklen oder Kühlakkus, über die ein Luftstrom geführt wird.
Es ist das sichtbare Zeichen, dass die Klimakatastrophe keine fiktive Gefahr ist, die uns in einigen Jahren / Jahrzehnten treffen könnte, sondern bereits seit dem Ende des vergangenen Jahrtausends zu immer mehr Tagen mit hohen Temperaturen geführt hat, auf welche die Menschen in vielen europäischen Staaten, insbesondere in Deutschland nicht vorbereitet wurden und weiterhin nicht vorbereitet werden.
Für mich symbolisiert das nachfolgende Musikvideo die Situation in Deutschland am treffensten:
»Fire – I am the god of hellfire!« (1968) von Arthur Brown
Nachtrag vom 28. Juni 2026
Drei extrem heiße Tage hintereinander mit tropischen Nächten und wir haben die höchsten Temperaturen, die wir seit (systematischem) Aufzeichnungsbeginn, jemals gemessen haben:
- 41,7 Grad im brandenburgischen Neißemünde-Coschen am 28.06.2026;
- 41,5 Grad in Drewitz, Sachsen-Anhalt am 27.06.2026;
- 41,3 Grad in Saarbrücken am 26.06.2026
und als Bonus dann noch:
- in der Nacht vom 27. auf den 28.06.2026 gab es ein eine Allzeit-Höchsttemperatur für den Minimalwert: »In Kubschütz im ostsächsischen Kreis Bautzen sank das Thermometer in der vergangenen Nacht nicht unter 29,4 Grad Celsius.«