Immer auf das Baugefühl hören
Hinweis: Dieser Beitrag stammt aus meinem WriteFreely Blog.
Am Freitag Morgen (14.10.2022) bin ich in die MHH gefahren und habe mich als Patient aufnehmen lassen. Ich wollte mich an der Halswirbelsäule (HWS) operieren lassen, damit meine Spinalkanalstenosen zwischen mehreren Halswirbeln behoben werden. Ich wurde aufgenommen, musste eine Blutentnahme sowie ein CT über mich ergehen lassen. Am Nachmittag hatte ich dann das Gespräch mit einem der Neurochirurgen. Hier wurde mir eröffnet, dass nicht meine Bandscheiben gegen »Cages« ausgetauscht würden, sondern dass mir zwei Wirbel komplett entnommen werden sollten. Der Platz zwischen den verbliebenen Halswirbeln würde dann durch ein Stück Knochen aus meinem Beckenkamm gefüllt und das Ganze würde zur Stabilisierung mit einer Platte verschraubt. Damit würden diese Halswirbel "versteifen", so dass die ursprüngliche Funktion nicht mehr vorhanden sei. Nach dieser "Ansage" war ich nahezu am Tiefpunkt – damit hatte ich weder gerechnet noch war ich mental auf so etwas vorbereitet.
Nachtrag (vom 03.01.2023)
Laut Überweisungsschein meines Ortophäden vom 20.10.2022 lautet meine Diagnose:
Massiver Bandscheibenprolaps an HWK 6 und HWK 7 mit einer Myelonkompression zwischen HWK 5 und HWK 6.
Die Ärzte in der Neurochirurgie der MHH haben daher Folgendes empfohlen:
Korporektomie von HWK 6 und HWK 7.
Man will mir also die beiden Halswirbelkörper 6 und 7 vollständig herausoperieren und statt ihrer ein (passend abgesägtes) Stück Knochen aus dem Beckenbereich einfügen. Dieses Knochenstück wird mit einer Platte stabilisiert und mit Schrauben an den benachbarten Wirbeln verankert.
Ich glaube, dass will ich nicht!