DNKs PureBlog @ Uberspace

– Übung macht den Meister –

Arbeit, Zeitarbeit, Sklavenarbeit?

Heute Abend habe ich – entgegen meinen üblichen Sehgewohnheiten – ab 20:15 Uhr EinsExtra geschaut. Zwischen der Wiederholung der Sendung "Monitor" und den "EinsExtra Nachrichten" gab es einige Kurzberichte über Arbeitnehmer, die nach Stückzahlen bezahlt werden, und Zeitarbeitern.

Wenn man diese Einzelschicksale vor Augen geführt bekommt, dann fragt man sich unwillkürlich, warum diese Menschen überhaupt noch arbeiten gehen:

Selbstverständlich sind die dabei abgeschlossenen Arbeitsverträge entweder rechtlich unzulässig oder die Arbeitsbedingungen nicht erlaubt. Oder die Ungleichbehandlung bei der Bezahlung führt immer wieder zu Diskussionen und Unmut.

Doch wie heißt es so schön:

Wo kein Kläger, da kein Richter!

Und die meisten, welche Kläger(innen) sein könnten, schweigen, weil sie um ihren Job – trotz aller Unzulänglichkeiten – fürchten und ihn behalten wollen. Denn zu Hause würde ihnen die Decke auf den Kopf fallen.

Zum anderen haben sie die Hoffnung noch immer nicht ganz aufgeben können, doch noch einen besseren Jobs mit besseren Bedingungen und besserer Bezahlung zu bekommen. Die gegenwärtige Situation immer noch als Sprungbrett zu einem besseren Leben nutzen zu können.

Es kam auch ein Vertreter (Sprecher?) von BMW zu Wort, der meinte, daß die Zahl der Zeitarbeiter zukünftig wohl noch steigen werde. Letztlich heißt das: Zu "regulären Bedingungen" werden immer weniger arbeiten, die Zahl der Menschen, die mit ihrem Gehalt "gerade über die Runden" kommen, wird steigen und dort, wo es nicht mehr reicht, wird der Staat und letztlich diejenigen, welche noch auf ihren Lohn Abgaben zahlen, diesen Menschen unter die Arme greifen müssen.

gedanken

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